Damen: Nichts zu holen in Feldkirch
Mit erschwerten Bedingungen haben die Handball-Frauen der TSG Ailingen in der Bezirksklasse Bodensee zu kämpfen gehabt.
Erschwert deshalb, weil die Mannschaft mit Trainerin Andrea Vogel erst eine Viertelstunde vor Anpfiff in Feldkirch angekommen war. Und, weil die TSG-Frauen lieber ohne Haftmittel spielen, was in Österreich allerdings nicht üblich ist. Dementsprechend unkonzentriert und unvorbereitet gingen die Gäste in die Partie. Der BW Feldkirch II hatte leichtes Spiel und setzte sich zunächst auf 5:0 ab. Mit zunehmender Spieldauer hatte Ailingen zu seiner Linie gefunden und schaffte über einen gut sortierten Deckungsverbund den zwischenzeitlichen 8:8-Ausgleich. Bis zum 11:9-Pausenstand für die Feldkircher Reserve blieb die Begegnung ausgeglichen, auch im zweiten Abschnitt konnte sich keines der beiden Teams absetzen. Beim Stand von 15:16 aus Sicht der TSG Ailingen mussten gleich drei Ailinger Spielerinnen verletzungsbedingt vom Feld – Torhüterin Karlotta Fesca, Sabrina Mitsching und Beate Mayer konnten nicht mehr weitermachen. „Nach diesen Zwischenfällen haben uns die Wechselmöglichkeiten gefehlt", kommentierte TSG-Trainerin Vogel hinterher. „Wir haben zu langsam umgeschaltet und viele Tore im Gegenstoß bekommen." Am Ende unterlag die TSG bei BW Feldkirch II mit 19:29.
TSG: Kramer, Fesca (Tor); Höhn (7/4), Graf (3), Knoblauch (3), Egner (2), Kebach (2), Simone Mitsching (2), Hillebrand, Sabrina Mitsching, Mayer, Stefanie Mitsching, Schulle.